BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
 
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Schulchronik

Schuljahr 2020/2021

 

Das Schuljahr 2020/2021 blieb wie das vorherige Schuljahr ein besonderes Jahr. In den Sommerferien mussten wir bereits einen Notfallplan und ein Hygienekonzept erstellen, um sicher und unter allen Vorsichtsmaßnahmen ins Schuljahr startet zu können. Die Planung dazu nahm viel Zeit in Anspruch. Vor allem, da das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport viele organisatorische Dateien zur Verfügung stellte, die gelesen, ausgewertet und effizient in der Schule umgesetzt werden mussten. Die erstellten Pläne und Konzepte mussten dann vom Schulamt gegengelesen und nochmals verändert werden, wenn sie nicht detailliert genug waren. Also viel Arbeit und aufzubringende Energie für die Schulleitung in den Sommerferien.

Auch die Kolleginnen und Kollegen starteten bereits am Montag in die Vorbereitungswoche, um die geforderten Aufgaben umsetzen zu können. So waren alle auf das Beste vorbereitet und trafen für die einzelnen Jahrgänge Absprachen, wie der Unterricht in Wechsel- und Distanzunterricht auszusehen hat.

Das Schuljahr wurde detailliert vorbereitet und geplant.

Die Einschulung unserer vier neuen ersten Klassen fand unter besonderen Bedingungen statt. Auf unserem Schulhof stellten wir Bühnenteile auf und planten eine Einschulung mit den besten Wetterbedingungen. Unter den geforderten Hygienebedingungen konnten wir zumindest die Eltern und Geschwister der Einschulungskinder auf unseren Schulhof einladen. Das Einschulungsprogramm wurde dieses Mal nicht durch unsere Schüler und Lehrer gestaltet, sondern durch zwei Kooperationspartner. Frau Heck vom Südclub gestaltete das Einschulungsprogramm durch das Buch „Der Ernst des Lebens“ von Sabine Jörg und unterstützte diese Geschichte durch ihre musikalisch wunderbare Stimme. Unterstützung erhielt sie durch Marcel Schnieber und seine Tänzerinnen vom Tanzkreis Fürstenwalde. Durch dieses abwechslungsreiche Programm, die Willkommensrede des kommissarisch stellvertretenden Schulleiters Herrn Altmann und der Begrüßung des jeweiligen Klassenlehrers zauberten wir den Erstklässlern einen tollen Einschulungstag. Jeder erinnert sich mit Freude an diesen besonderen Tag zurück.

Das Schuljahr begann für alle Beteiligten der Schule in Präsenzunterricht. Leider hielt diese Freude nicht lange an. Im Herbst/Winter 2020/2021 wurde je nach Inzidenzwert abwechselnd Distanz- und Wechselunterricht angeboten. Nebenbei erfolgte die Notbetreuung für über 100 Kinder in unserer Schule und im Hort Wirbelwind. Hätte uns der Hort Wirbelwind mit einigen Erzieherinnen nicht zur Seite gestanden, wären wir nicht in der Lage gewesen allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Auch die Räumlichkeiten an unserer Schule reichten beim Wechselunterricht nicht aus, dass wir auf die Räume des Horts Wirbelwind zurückgreifen mussten. Wir sind sehr dankbar für die tolle Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit. Ebenfalls erhielten wir Unterstützung durch unsere Honorarkräfte, die die notfallbetreuten Kinder so gut wie es ging im Lernprozess unterstützten. Ohne diese Zuarbeit hätten wir nicht den größten Stundenanteil in den einzelnen Klassen abdecken können. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Beddies, Herrn Schnieber und Frau Bartels.

Im Distanzunterricht versuchten nun mehrere Kolleginnen und Kollegen den digitalen Weg einzuschlagen. Da wir nicht die versprochene digitale Ausstattung durch den Digitalpakt an unserer Schule erhielten, lag es an jedem einzelnen Kollegen freiwillig den digitalen Weg von zu Hause aus einzuschlagen. Das war natürlich nur sinnvoll, wenn der größte Teil der Schülerinnen und Schüler auch von zu Hause die Möglichkeit geboten bekam, ein mobiles Endgerät zu nutzen. Viele Kolleginnen und Kollegen trauten sich dementsprechend mehr zu und boten online-Unterricht an, um die geforderten Aufgaben gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern zu lösen und zu besprechen. Große Freude gab es, als Wechselunterricht angeboten wurde. In kleinen Lerngruppen konnte das Wissen besprochen, ausgebaut und erweitert werden. Die Kinder genossen es, wieder in die Schule zu kommen und mit ihren Klassenkameraden zu spielen und sich gegenseitig auszutauschen. Jedoch gab es nur den Schulzutritt mit negativen Testnachweis und Maske.

Wir bedanken uns rückblickend bei allen Eltern, die regelmäßig und sehr zuverlässig jeden Tag gehandelt haben. Durch diese gegenseitige Rücksichtnahme konnten vielen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gewährleistet werden am Unterricht teilzunehmen. Wir gaben jeden Tag unser Bestes, um allen Vorschriften und Hygienemaßnahmen gerecht zu werden. Oft wurde von beiden Seiten viel abverlangt. Wichtige E-Mails kamen am Wochenende und sollten gleich am nächsten Montag in Kraft treten. Es gab zu einigen Zeiten kaum Handlungsspielraum, da sofort reagiert werden musste. Wir sind sehr dankbar dafür, dass sowohl Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern sich immer am Wochenende durch ihren E-Mailkasten informiert und gleich alles Erdenkliche in die Wege geleitet haben. HERZLICHEN DANK!

Trotz dieser schwierigen Umstände konnten einige Klassen auf Wandertag gehen und gemeinsam das soziale Miteinander gestalten und aufleben lassen. Vor allem durch unsere Kooperationspartner den Südclub und dem Klasse 2000-Projekt konnten zumindest unsere Jahrgangsstufen 1 bis 4 Projekttage wahrnehmen und nicht nur miteinander agieren, sondern auch viel über eine gesunde Ernährungsweise lernen.

Am 30.09.2020 nahm unsere Schule an „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ teil. Durch unsere Sportlehrerin Frau Bauch, die das ganze initiierte, konnten unsere Schülerinnen und Schüler in verschiedene Sportarten reinschnuppern. Für den einen oder anderen stand nach dem Aktionstag fest, dass er den ausprobierten Sport gern am Nachmittag weiter trainieren möchte und meldete sich bei dem Sportverein an.

Vor den Herbstferien fand in allen Klassen ein Herbstprojekttag statt, wo gebastelt, gemalt, aber auch herbstlich gerechnet, geschrieben und gerätselt wurde. Ein schöner Abschluss, um in die ersten Ferien zu gehen.

Zum Bundesweiten Vorlesetag hat unsere Kollegin Frau Strauß eine Autorin in die Schule eingeladen. Die Autorin Regine Ulrich, war Zahnärztin im früheren Beruf und schrieb später ihre erzählten Weihnachtsgeschichten nieder. In der Aula begrüßte Frau Ulrich alle Jahrgänge von Klasse 1-5, die an der Vorlesung teilnehmen wollten. Unsere Schülerinnen und Schüler waren über die willkommene Abwechslung sehr dankbar und begeistert.

Wir sind natürlich auch sehr traurig darüber, dass in diesem Schuljahr kein Sportfest, Sponsorenlauf, Tag der offenen Tür, Weihnachtsbasar oder Sommerfest stattfand. Wir hoffen sehr, dass das alles wieder im neuen Schuljahr genehmigt wird und wir gemeinsam Feste ausrichten können.

Das beste Geschenk für unsere Schülerinnen und Schüler war der Tag als verkündet wurde, dass sie keine Maske mehr im Innen- und Außenbereich tragen brauchen. Es war wie eine Erleichterung und endlich konnten wir die Schülerinnen und Schüler wieder lächeln und wie wild durcheinanderreden hören. Ein toller Anblick!

Zum Ende des Schuljahres erlebten unsere 6. Klassen eine gebührende Verabschiedung von ihrer Schule in der Aula. Das tolle war in diesem Schuljahr, dass ihre Eltern an diesem wichtigen Tag anwesend sein und sie begleiteten durften. Es flossen so einige Tränen zum Abschied. Das Programm wurde wieder durch die tatkräftige Unterstützung von Cindy Heck und dem Tanzkreis Fürstenwalde zu einem der schönsten Momente an unserer Schule. Vielen Dank!

Auch für uns Lehrerinnen und Lehrer war dieses Schuljahr wieder sehr lehrreich. Wir sind wieder über unsere eigenen Ansprüche hinausgewachsen, haben uns durch Webbinare fortgebildet und gemeinsam die Schule zu einem Lernort gestaltet. Viele von uns werden im Umgang mit den Medien immer sicherer und nutzen nun diese regelmäßig. Auch die Vorteile von online-Fortbildungen werden gesehen, da es effizienter und einfacher ist daran teilzunehmen, als meilenweit mit dem Auto durch die Gegend zu fahren. Eine gemeinsame Fortbildung zum Thema „Differenzierung“ hat unsere Sicht erweitert und uns noch einmal Tipps gegeben, wie wir schnell und ohne viel Aufwand Differenzierung im Unterricht durchführen können. Gerade in diesem Bereich können wir Lehrer nicht auslernen, da Differenzierung sehr viele Ebenen anspricht und wir uns gerade durch die Corona-Zeit nicht mehr erlauben können allen Schülern dasselbe Thema auf einem Weg zu vermitteln. Wir müssen unseren Blick für jedes einzelne Kind schärfen und schauen, was es genau benötigt und wie es zu dem Ziel gelangen kann. Diese Herausforderung müssen wir mehr denn je jeden Tag meistern und angehen.

Was nehmen wir mit aus diesem Schuljahr? Wir als Kollegium haben gemerkt, dass das persönliche Gespräch von Angesicht zu Angesicht viel mehr für Ruhe sorgt. Es entstehen kaum Missverständnisse und Probleme. Es könnte viel schneller und effektiver nach Lösungsansätzen geschaut werden. Leider hatten wir nicht wirklich die Möglichkeit oft zusammenzukommen und gemeinsam als Gemeinschaft zu diskutieren, Vorschläge zu bringen und konstruktiv an Problemen zu arbeiten. Das muss im nächsten Schuljahr wieder mehr ausgebaut werden. Die lebendige, wertschätzende und respektvolle Kommunikation muss wiederaufleben und gelebt werden. Wir müssen diese Wertevermittlung auch wieder in den einzelnen Klassen erzeugen und lernen in großen Gruppen einen gemeinsamen Arbeitsweg zu finden. Wir stellen uns dieser Herausforderung und nehmen sie gern an!

Jugend trainiert für Olympia und Paralympics
Jugend trainiert für Olympia und Paralympics
Autorin zu Gast

Schuljahr 2019/2020

 

Das Schuljahr ist im Rückblick ein sehr besonderes Jahr gewesen. Zunächst begann das Schuljahr nicht wie geplant. Die Schulleitung wechselte in den ersten Wochen des neuen Schuljahres. Aufgabengebiete mussten erlernt, strukturiert und erneuert werden. Jeder Kollege hat sich neuen Herausforderungen gewidmet und ist an ihnen gewachsen. 

Auch wenn das Schuljahr holprig begann, haben wir es bis zum Schluss sehr strukturiert und mit viel Ruhe beendet. Neue Konzepte wurden auf dem Weg gebracht, wo sich altbewährtes wiederfindet, aber auch neue Gedanken aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Zu nennen sind u. a. das Hausaufgaben-, das Lese- und Rechtschreib-, das Leistungsbewertungs-, das Suchtpräventions-, das Konfliktmanagement- und sogar das Hygienekonzept. 

Das letzte Konzept hält uns seit März 2020 auf den Beinen. Wir blicken zurück auf die Ausbreitung des Corona-Virus und mit ihm verbunden die wochenlange Schulschließung. Danach ging es wieder ein wenig Berg auf und wir konnten in kleinen Lerngruppen unterrichten. Das letzte Schulhalbjahr hat uns allen viel abverlangt. Zum einen mussten wir uns in kürzester Zeit mit digitalen Medien auseinandersetzen, um unsere Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Hat das nicht geklappt, haben wir auf die alte Art und Weise per Telefon miteinander kommuniziert. Zum anderen standen wir vor neuen Herausforderungen, wie wir unseren Schülerinnen und Schülern den Lernstoff leicht zugänglich machen, ohne sie zu überfordern. Diese Erfahrungen nehmen wir mit und hoffen, dass wir diese weiter in unserem Schulalltag anwenden und nutzen können. Auch das Kollegium stand untereinander vor neuen Herausforderungen. Jeder hat versucht Unterstützung zu geben, wo es von Nöten war. Das Kollegium ist durch diese besondere Zeit mehr zusammengewachsen. Jung und Alt haben voneinander gelernt und sind gemeinsam neue Wege gegangen. Das haben wir schätzen gelernt und nehmen diesen positiven Aspekt mit ins neue Schuljahr. 

 

Trotz alledem haben die Klassen im ersten Schulhalbjahr tolle Wandertage unternommen und praxisorientierten Unterricht erlebt. Frau Hurek kümmerte sich im Herbst 2019 darum, dass die Schülerinnen und Schüler unseren Namensgeber näher kennenlernen. Dazu gab es für viele Klassen einen Vortrag in der Aula. Die Kulturfabrik Fürstenwalde Spree unterstützte uns dabei sehr. Kopien von Gerhard Goßmann`s Illustrationen wurden unserer Schule überreicht und zieren nun die neue Gerhard Goßmann Ecke im Schulflur. Auch unser "Tag der offenen Tür" war sehr erfolgreich und die Vorschulkinder konnten ihre Schule bereits kennenlernen. Der Weihnachtsbasar rundete das erste Schulhalbjahr festlich ab. Es wurde gesungen, gebastelt, gemalt, sich sportlich betätigt sowie gut gegessen und getrunken. Es war ein gemeinsames fröhliches Schulfest. Das leben wir gemeinsam mit den Schülern und Eltern. Die Polizeikombo im Februar 2020 führte vor dem Corona-Ausbruch noch einmal mit viel Musik und Witz eine gelungene Veranstaltung vor. Den Schülerinnen und Schülern wurden die Musikinstrumente näher gebracht und auch der Unterschied zwischen Holz- und Blechblasinstrumenten.

 

Wir wünschen uns, dass wir dieses gemeinsame Gefühl bald wieder erleben dürfen. Ohne Abstand, ohne Maske, sondern mit viel gemeinsamen Lachen und Umarmungen. 

Tag der offenen Tür
Weihnachtsbasar
Polizeikombo
 
Ereignisse
 

Nächste Veranstaltungen:

Keine Veranstaltungen gefunden
 
 
Nachrichten